War was?

Das Tittenmonster ist tot.

Entschuldigung. Das ist respektlos. Wollen wir uns kurz auf höheres Niveau begeben und uns der Frage stellen: Wer ist Cora?

Keine Ahnung. Hat irgendwas mit Big Brother zu tun. Und Pornos. Und großen Möpsen. Es ist immer tragisch, wenn jemand stirbt, aber dass die Meldung ihres Todes in meiner Timeline größere Wellen schlägt als der politische Umbruch in Tunesien, DAS ist eine Tragödie.

Bevor ihr mir jetzt alle auf’s Dach steigt: Ich freue mich NICHT über ihren Tod.

Aber sie ist es selber schuld. Nach der vierten Operation haben die polnischen Ärzte ihr von einer weiteren Brustvergrößerung abgeraten mit der Begründung, dass bei ihrer zierlichen Gestalt die anatomischen Grenzen erreicht wurden. Wer diesen Hinweis ignoriert und sich einen Arzt sucht, der dennoch bereit zu einer Operation ist, hat meiner Meinung nach den Schuss nicht mehr gehört.

Gewinnspiel

Auch ich kam nicht umhin an diesem genialen Gewinnspiel von phasedrei teilzunehmen. Wenn man sich die drei Hauptgewinne anschaut, geht einem als stolze Blogbesitzerin (zum Verständnis siehe Teilnahmebedingungen) doch direkt das Herz auf. Zu gewinnen gibt es einen iPod Toch der 4. Generation (1. Preis), einen Apple TV der 2. Generation (2. Preis) und einen iPod Shuffle, ebenfalls der 4. Generation (3. Preis). Wer dann noch brav bei Facebook und Twitter trommelt und konstruktive Kritik parat hat, hat außerdem die Möglichkeit auf weitere tolle Gewinne!

Wie ihr gewinnen könnt, erfahrt ihr ganz einfach hier. Und alle diejenigen, die jetzt resignierend den Kopf einziehen, weil sie keinen Blog haben – auch an euch wurde gedacht.

Was war das größte Problem mit deinem PC oder Mac? Hast du es lösen können? Wenn ja, wie?

Mein bisher größtes Problem betrifft meinen PC auf der Arbeit. In absolut unregelmäßigen Abständen flimmert der gefürchtete Bluescreen auf. Warum, wieso, weshalb – das hat mir noch keiner erklären können. Ich habe das Gehäuse bereits entfernt, aber kein Staub oder dergleichen finden können. Der Kühler scheint auch intakt. Dank zahlreicher Tools weiß ich nun auch, dass die Temperatur im Normbereich liegt und der Arbeitsspeicher brav so taktet, wie es sich eben gehört. Das Virenprogramm findet nichts, auch keine Spybots oder Malware. Die Festplatte wird regelmäßig defragmentiert und ich lasse den CCleaner drüber laufen. Meine letzte Hoffnung: Neu aufsetzen. Ich hoffe, dass das Problem damit dann behoben ist.

Edit: Habe den PC jetzt neu aufgesetzt. Bisher läuft er einwandfrei. Aber wir wollen den Tag ja nicht vor dem Abend loben und warte daher noch eine Woche, bevor ich in Jubelei ausbreche.

Dafür piepst der Tower jetzt. Bei jeder Meldung. Ein lautes „Döööttt!“ Kein Plan, wie man das abstellen kann. Ihr vielleicht?

Was ist dein Lieblingsprogramm für PC oder Mac und wieso würdest du es empfehlen?

Mein Lieblingsprogramm ist wohl eindeutig iTunes. Egal ob zuhause oder im Büro, das erste, was installiert wird, ist iTunes. Da ich meine Lieblingstitel immer auf meinem iPhone mit mir herum schleppe und ein Fan von Wiedergabelisten bin, eignet sich das Programm dazu am besten. Einfach iPhone anstöpseln, und sämtliche Listen werden übersichtlich aufgezeigt. Es ist einfach zu handhaben – für mich also perfekt geeignet – und die stilsichere und schlichte Optik trifft einfach meinen Geschmack. Nebenher kann ich ganz bequem im Store schnuppern und meine Apps auf dem iPhone verwalten und sortieren. CDs lassen sich ebenso bequem abspielen und – für die ganz genauen unter uns, wie mein Vater – man kann seine Musiktitel sogar ganz übersichtlich ausdrucken.

Welche Funktion deines PCs oder Macs möchtest du nicht mehr missen und wieso?

Also falls man das eine Funktion überhaupt nennen kann, dann ist das wohl das Internet. Ohne Internet geht gar nichts. Nicht einmal mein Handy macht dann noch so viel Spaß. Mein PC ohne Internet, das wäre doch nur noch ein unbequemer Fernseher oder eine aufwändige Musikanlage.

Internet begleitet mich überall hin. Zuhause in meiner Freizeit, wenn ich auf dem Fußballplatz bin und meine Mädels anfeuere, wenn ich in der Bahn sitze, im Büro (ja ich weiß, böse, aber ich kann nicht anders!) – nirgends ohne. Die Möglichkeit von zuhause aus per Mausklick über meine Lieblingskünstler in Japan stets informiert zu sein ist einfach genial. Ohne Internet – ich mag es mir gar nicht vorstellen.

Welches (Apple-)Produkt würdest du dir am liebsten schenken lassen?

Das ist eine schwere Entscheidung. Hätte ich Geld genug, ich würde vermutlich so ziemlich alles von Apple kaufen. Damit oute ich mich ganz offiziell als addicted. Aber damit kann ich leben.

Ich denke, am Ende würde ich mich für einen iMac entscheiden. Und zwar für 21,5“ Version (einfach weil die 27er Version mir doch etwas zu groß wäre). Ich bin ein Fan von allem, was schlicht und durchdacht ist. Der iMac als All-In-One-Computer ist nicht nur eine platzsparende Lösung, er ist auch technisch genau das, was ich mir unter einem leistungsstarken Mac vorstelle. Und stylish ist er auch noch. Die Tatsache, dass meine Cousine noch jeden Laptop und PC innerhalb der ersten 12 Monate geschrottet hat, ihr Mac aber die letzten 2 Jahre unbeschadet überstanden hat, tut sein übriges.

Warum dann kein MacBook? Weil ein Laptop für mich nur eine Unterwegs-Lösung ist.

phasedrei findet ihr übrigens auch auf Facebook und Twitter.

Böses Facebook.

Wer sich in einem sozialen Netzwerk anmeldet und ein Profil einrichtet, der muss damit rechnen, dass früher oder später seine Daten geklaut werden könnten. Oder aber, dass sein so genanntes „Real Life“ verkümmert und sich gänzlich in die virtuelle Welt verlagert.

Oder sogar beides.

Wer kennt sie nicht? Die zahllosen Diskussionen über Sinn und Unsinn etwaiger Plattformen wie Facebook, Xing, studiVZ & Co. Kritisiert werden hier oftmals eine mögliche degenerative Entwicklung echter sozialer Kontakte und erhebliche Mängel beim Datenschutz.

Bei den Mängeln handelt es sich unter anderem um die Weitergabe von persönlichen Informationen an Dritte (siehe Beispiel Facebook). Mit diesen Mitteln soll unter Anderem gezielter Werbung auf den entsprechenden Profilen geschaltet werden. Wer sich registriert und anmeldet, der willigt automatisch in die Datenschutzbedingungen ein. Sehr zum Nachteil der Minderjährigen und „Dummen“ unter uns. Denn diese machen sich „zumeist keine Gedanken über die Gefahren“. Heißt aber auch: Eigenes Versagen. Die Ausrede zieht einfach nicht mehr. Unwissenheit schützt nicht, heißt es eben doch so schön. Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass der ein oder andere nur dann davon Gebrauch macht, wenn es ihm am besten in den Kram passt.

Gleiches gilt doch auch für jeden anderen Bereich. Wie schnell hat man einen neuen Handy-Vertrag abschlossen, eine Zeitschrift abonniert, an einem Gewinnspiel teilgenommen. Und was braucht man dafür? Richtig. Informationen. Empfindliche Informationen. Nirgends ist es anders. Und obwohl der Datenmissbrauch bei Facebook von vielen so kritisiert wird, haben von 100 Profilen auf Facebook nur 51 % lediglich Freunde und / oder Profilfoto und / oder Wohnort preisgegeben. Die restlichen 49 % geben an, wo sie arbeiten, welcher Religion sie zugehörig sind, ihre Handynummer, Geburtsdatum… Die 500 Millionen Mitglieder – die trotz und alledem da sind und weiter wachsen – erwähnen wir am besten gar nicht erst.

Aber es war schon immer einfacher, die Schuld auf andere zu schieben, statt sich selbst um etwas zu kümmern. Das ist Scheuklappendenken. Es trifft immer die Anderen. Und wenn ich doch dran glauben musste, dann war es nicht meine Schuld. Ganz einfach. Und wer unbedingt doch private Daten ins Netz stellen möchte, könnte sich ja immer noch der Privatsphäre-Einstellungen bedienen. So schwer ist das ja auch nicht. Der Haken daran ist nur: Setzt man sich damit auseinander, hat man nichts mehr zu Mosern.

Und was soll die ganze Aufregung um die „Freunde“? Diesen Begriff sollte man innerhalb eines sozialen Netzwerkes nicht zu ernst nehmen. Jeder versteht, was damit gemeint ist. Welcher andere Name würde denn sonst passen? Bekanntschaften? Klingt eher wie Ex-One-Night-Stands. Kontakte? Hat was von einem Telefonbuch. Letztlich sollen diese Netzwerke ja auch Spaß machen. Und zum ersten Mal habe ich ganz unkompliziert die Möglichkeit, mit meinen Freunden vom anderen Ende Deutschlands Kontakt zu halten. Eine Freundin hat studiVZ genutzt, um sich dort mit ihren Kommilitonen während des Studiums auszutauschen. Ein anderer Freund ist jetzt immer auf dem Laufenden, wie es seiner Familie im Ausland geht.

Manche sind eben doch nur glücklich, wenn sie etwas habe, worüber sie sich aufregen können.

GamesCom 2010

Das mit dem Bilder einfügen funktioniert noch nicht so ganz richtig. Aber vorerst muss das reichen ;D

Die GamesCom 2010 lockte 254.000 Besucher in die Kölner Messe op dä schäl Sick. Laut der offiziellen Seite waren außerdem 505 Aussteller aus 33 Ländern mit 200 Welt-, Europa und Deutschlandspremieren vertreten. Klingt nach einem klasse Event, war es auch!

Am 22. August war es dann auch endlich für mich soweit: Verschlafen trottete ich durch Köln. Zu kalt war es an diesem morgen, so dass der brühwarme Kamps-Kaffee in meiner rechten Hand ungemütlich brannte. Um halb zehn stieß ich zu meiner Gruppe und gemeinsam betraten wir das Messe-Gelände.

Nach anfänglichen Koordinationsschwierigkeiten hatten wir dann auch die hübschen roten Bändchen an unseren Handgelenken, die uns die Tore zu den FSK-18-Bereichen öffnen sollten.

Drinnen angekommen standen wir vor der berühmten Qual der Wahl: Über 4 Hallen erstreckte sich die Convention. Zunächst überfordert von dieser Reizüberflutung stapften wir einfach drauflos und landeten in Halle 6.

Von weitem leuchtete uns schon das „World of Warcraft: Cataclysm“-Emblem entgegen und am liebsten hätten wir uns direkt dort angestellt. Aber es gab zu viel zu sehen und bei einer Wartezeit von mehreren Stunden überlegt man sich das dann dreimal.

Kaum angelangt bei einer Attraktion fiel uns bereits das nächste ins Auge. Von WoW zu Final Fantasy XIV, zu Fear, zu Rockband 3 und so weiter. Klar war nur, wir wollten spielen! Am liebsten alles! Aber wo anfangen?

Zunächst wollten Sena und Lala (die beiden netten jungen Damen auf den Fotos weiter oben) ordentlich auf der Bühne mit Rockband 3 abrocken. Nachdem die Schlange aber kein Ende nahm und wir ungeduldig wurden, zogen wir weiter.


Eines haben wir uns aber in keinem Fall nehmen lassen: Final Fantasy XIV. Rund 40 Minuten standen wir, um eines der begehrten Tickets zu erhalten. Pro Stunde wurden nur 24 Freifahrtscheine zum Spielen verschenkt. Überglücklich standen wir eine Stunde später auch schon in der Schlange und warteten auf Einlass. Spielen durften wir ganze 25 Minuten, die absolut nicht gereicht haben. Allein die Charaktergestaltung nahm fast die ganze Zeit in Anspruch. Nur der Zeitdruck bewegte mich, „irgendwas“ zu kreieren, um schließlich ungeduldig die neue Welt zu erkunden. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich das geschafft hätte. Tatsächlich hatte ich dann sogar einen eigenen kleinen Helfer die ganze Zeit hinter mir stehen, der mir zwischendurch sagte, wo ich lang muss, wie man kämpft, die Kamera dreht, und so weiter.

Das genialste daran war aber, dass unsere Charaktere auf einem Final-Fantasy-USB-Stick gespeichert wurden, die wir dann geschenkt bekommen haben. Nicht zu vergessen den Betakey, um das Game während der Betaphase kostenfrei spielen zu können.

Kurz etwas zum Spiel selber:

Wie auch schon bei FFXI handelt es sich hierbei um eine Online Version. Dieses MMORPG ist ab Ende September erhältlich und wird 12,99 € / 30 Tage kosten. Mein persönlicher Störfaktor hierbei ist die Tatsache, dass ich nur einen Charakter spielen kann. Jeder weitere kostet schlappe 3 € pro Monat. Ein kostenloser Helfer wird allerdings zur Verfügung gestellt (in etwa mit dem so genannten „Bank-Char“ von WoW) vergleichbar.

Leider kann ich den Betakey nicht nutzen, da die Systemvoraussetzungen die Hardware meiner alten Kiste bei weitem sprengen. Wer sich hierzu genauer informieren möchte, schaut am besten hier nach.

In der kurzen Zeit, wo ich FFXIV testen konnte, kann ich nur sagen, dass die Grafik hervorragend war. Das Spielgefühl war auch angenehmen, wenngleich ich „Aktionen ausführen“ etwas gewöhnungsbedürftig empfunden habe.

Ganz ehrlich? Ab hier weiß ich gar nicht mehr, wie es genau weiter ging. Ich weiß nur: Es war toll!


Wir wechselten irgendwann die Halle, auf der Suche nach einer dieser tollen AION-Taschen. Glück hatten wir erst gegen 14 Uhr, weil die Taschen innerhalb von 10 Minuten vergriffen waren und nur stündlich geliefert wurden.

Eine kurze Pause war auch noch drin und weiter zur nächsten Halle.

Spannend fand ich auch den an der Decke angebrachten Monitor, um liegend vom Bett aus spielen zu können.

Kennt ihr die Raving Rabbids? Nein? ANSCHAUEN! Sehenswert. Auf der GamesCom konnte natürlich das neueste Werk der Macher begutachtet und getestet werden. Very Funny! Ich selbst habe nicht gespielt. Dafür wollte ich lieber noch weiter und noch mehr sehen. Aber Sena und Lala schienen überzeugt. Fazit: Ich brauche eine Wii!

Während Sena und Lala dann bei Fear anstanden, bin ich noch was über das Gelände geschlendert und am Ende bei irgendeiner Computer-Zeitschrift hängen geblieben. Dort wurden Handys verteilt. For free!

Um 18 Uhr war dann leider schon alles zu Ende. Nächstes Jahr werde ich mich definitiv an Joschi hängen. Er und Sarah haben Unmengen an T-Shirts abgesahnt, Trinkflaschen, Schlüsselbänder, Poster, Taschen… Zu kurz war es in jedem Fall. Gerne hätte ich noch ein paar Spiele gespielt. Oder den Live Raid gesehen. Oder wäre ins Theatre gegangen. Oder oder oder. Heißt also für die nächste Con gleich zwei Karten holen (Samstag & Sonntag).

Den Tag haben wir – wie es sich gehört – bei McDonald’s beendet.

Danke für den tollen Tag. Ich liebe Euch!

Wo ist Deutschlands Wertgefühl hin?

Dieser Artikel war ursprünglich für einen ganz bestimmten Zweck gedacht. Erwartet wurde ein Text mit maximal 4.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), was je nach Schriftart und -größe gerade mal 1,5 Seiten in Word bedeutet.

Ich bin mir durchaus bewusst darüber, dass dieses Thema ausführlicher behandelt werden müsste. Ich werde ihn daher eventuell in absehbarer Zeit überarbeiten und komplettieren.

Warum haben wir aufgehört, uns durch unser Land zu definieren? Wo ist unser Wertgefühl geblieben?

Der moderne „Deutsche Nationalstolz“ hat nicht mehr viel mit echtem Patriotismus zu tun. Ausgeprügelt wurde er uns – zu Recht. Wie getretene Hunde ziehen wir die Köpfe ein, wenn wir an unsere Nationalität denken.

Ein Problem der Deutschen, das eigentlich keines sein sollte. Denn für was wir uns schämen liegt mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Trotzdem hat es fast jeder von uns, vorgelebt von der eigenen Familie.

Doch wenn unsere National-Elf bei der WM 2010 ein historisches Tor nach dem anderen schießt, oder wenn Lena in Oslo abräumt, dann sind wir alle Deutschland. Einige wenige unter uns nutzen solche Situationen eventuell aus rein opportunistischen Motiven, wollen dazugehören, dem Ruf der Gemeinschaft folgen. Was mitunter jene stören mag, die sich nie von der Vergangenheit ihre Liebe zum Vaterland haben nehmen lassen. Andere nutzen solche Gelegenheiten, sich zu bekennen und ihrem Nationalgefühl Ausdruck zu verleihen.

Denn jeder braucht ein Vorbild. Sei es einen Präsidenten, eine Kanzlerin, oder eben einen Helden. Einen ganz modernen, aber menschlichen Helden. Zum Beispiel einen Bundestrainer. Wir leben in einer Spaßgesellschaft. Politische Führungskräfte sind wichtig, aber für den Otto Normalverbraucher intellektuell zu anstrengend. An Lena aber kann sich jeder lehnen. Man kann zu ihr aufsehen, sie bewundern, sie kritisieren, sie lieben, sie in Frage stellen. Eben eine alltagstaugliche Heldin, mit der wir uns identifizieren können.

Also ist der Gelegenheitsstolz eigentlich wohl kein falscher Stolz, sondern unterdrückter. Ist es wirklich nötig, sich für eine Vergangenheit zu schämen, mit der unsere Generation nichts mehr zu tun hat? Oder anders: Haben wir etwas, auf das wir stolz sein können?

Haben wir.

Aller Bürokratie zum Trotz hat jeder die Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Und ganz gleich was Pisa sagen mag: wer sich wirklich Mühe gibt, kann ein gutes Bildungssystem nutzen.

Wir leben in einem reichen Land und haben in den vergangenen Jahrzehnten eine große Entwicklung durchgemacht. Unser Gesundheitssystem ist durchaus beachtlich. In wenigen Ländern gibt es eine bessere Versorgung.

Und egal wie sehr wir uns über die Politiker aufregen, unser Sozialsystem ist effektiv und – wenn auch nicht vollkommen – doch recht ansehnlich.

Für all das trägt auch unsere Generation die Verantwortung.

Wir haben keinen Grund uns für unsere Vergangenheit zu schämen. Nur vergessen dürfen wir sie nicht, wenn wir verhindern wollen, dass sich derart Schreckliches wiederholt.

Stattdessen sollten wir lernen uns zu bekennen. Wir sollten unsere Augen öffnen und entdecken, was wirklich gut ist. Ein gesundes Mittelmaß zwischen Stolz und Bewusstsein gegenüber der Vergangenheit befähigt uns am Ende, uns weiter zu entwickeln und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, um ihr selbstbewusst entgegen treten zu können.

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